28.06.2019

Pläne, Ziele und Philisophie von Daniel Walther

Interview mit dem neuen Trainer


 

Nach sehr erfolgreichen Jahren als Spieler und Jugendtrainer der Bären 2016 Neuwied hat Daniel Walther eine neue Herausforderung beim Eishockeylandesligisten EHC Troisdorf angenommen. Hier wird er als Trainer der 1. Mannschaft arbeiten. Seine Pläne, Ziele und Philosophie erfahren wir hier.

Was sind die Gründe für Ihren Einstieg beim EHC Troisdorf?

D. W.: Es gab im Frühjahr mehrere Anfragen aus verschieden Ligen. Die Wahl fiel auf den EHC Troisdorf, weil ich den Club insbesondere Heinz-Peter Walterscheid schon sehr lange kenne und die erfolgreiche Entwicklung verfolgte. Der EHC Troisdorf gehört in NRW zu den besten Ausbildungsstandorten der letzten Jahre. Zudem hat sich die 1. Mannschaft in der Landesliga unter den Top Teams etabliert.

Wie haben Sie hier Ihre ersten Tage als Trainer erlebt?

D. W.: Die Organisation und das Team haben mich herzlich aufgenommen. Ich fühlte mich seit dem ersten Gespräch sehr wohl. Die Voraussetzungen, erfolgreich arbeiten zu können, sind hervorragend.

Nach den Bären 2016 Neuwied nun zum EHC Troisdorf. Was macht die Arbeit für Sie bei solchen Klubs reizvoll und wo sehen sie Parallelen oder auch Unterschiede?

D. W.: Die Chance zu haben eine gestandene Mannschaft übernehmen zu dürfen, die Verzahnung aus einer stabilen Nachwuchsarbeit zu forcieren, mit dem Team erfolgreich arbeiten zu können und sehr guten Bedingungen macht die Aufgabe sehr reizvoll.

Was reizt Sie eigentlich, Trainer zu sein?

D. W.: Die Erfahrungen aus den vielen unterschiedlichen Saison meiner Laufbahn ans Team zu vermitteln und es stärker zu machen. Zu sehen welche Taktik mit dem Team erfolgreich umsetzbar ist. Spieler und Team zu entwickeln und Erfolge mit dem Team zu genießen.

Wie lautet Ihre Eishockey-Philosophie als Trainer? Bevorzugen Sie als ehemaliger Stürmer automatisch die Offensive oder hängt es zu sehr vom Spielermaterial ab?

D. W.: Beides, hinzu kommt noch gegen welchen Gegner wir spielen. Das System wird von der Physis des eigenen Teams, dem Gegner, der Spielsituation und dem Spielstand entschieden.

Wie zufrieden sind Sie mit dem Kader?

D.W.: Mit den ersten Eindrücken bin ich im Off-Ice Training zufrieden. Die Wahrheit zeigt sich Ende August auf dem Eis. Bis dahin müssen wir uns optimal auf die Saison vorbereiten. Der Sommer ist entscheidend für das Abschneiden der Saison 2019/2020.

Auf was legen Sie Wert als Trainer?

D. W.: Einsatzbereitschaft, Teamfähigkeit, Wille, und Disziplin. Spaß am Spiel. Das Team muss mit dem Coach, Manager und Betreuer/Staff eine Einheit bilden. Jeder Spieler muss sich dem Teamgedanken unterordnen.

Mit welchem Ziel starten Sie in Ihre erste Saison? Was sind Ihre Ziele für die nächsten Jahre?

D. W.: In der Saison 2019/2020 möchte ich mit dem Team zu den Top Teams der Liga gehören. Ich plane meine Zukunft in Abhängigkeit der Ist-Situation. Nach jetzigem Stand könnte ich mir vorstellen eine längere Verpflichtung mit dem Club einzugehen. Ich bin in der Regel kein Wandervogel.

Herr Walther vielen Dank für Ihr kurzes Statement. Nach dem heutigen Trainingsauftakt sind quasi noch drei Monate bis zum ersten Saisonspiel in der Landesliga NRW. Wir hoffen aufspannende Spiele mit Ihnen an der Bande. Die genauen Spieltermine werden Zeitnah auf unserer Homepage veröffentlicht.


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